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Das Myxomatoserisiko für Kaninchen wird in diesem Jahr als gering eingestuft. Bisher sind keine Erkrankungen in unserer Kundschaft aufgetreten.
Eine Operation steht an? Was Sie und Ihr Tier vor Operationen beachten sollten erfahren Sie am besten in einem persönlichen Gepräch. Machen Sie mit uns einen Termin zur Voruntersuchung und wir klären alle Fragen. Damit Sie wissen was Sie erwartet.
Als Service für unsere neuen Kunden haben wir eine virtuelle Anfahrtskarte in diese Webseite integriert.
Die Myxomatose (auch Kaninchenpest) ist eine Virusinfektion die vor allem unter Wildkaninchen sehr verbreitet ist. Hervorgerufen wird diese Seuche durch ein Pockenvirus, dem sogenannten Leporipoxvirus myxomatosis oder auch Myxomatosevirus.
Die Übertragung des Virus findet hauptsächlich durch blutsaugen Insekten statt, allerdings ist es auch denkbar das Virus durch direkten Kontakt von Tier zu Tier oder über das Futter zum Beispiel über frisches Günfutter übertragen wird. In feuchtwarmen Sommern so wie im Jahr 2007 kann es durch eine erhöhte Insektenpopulation zu einem vermehrten Auftreten der Virusinfektion Myxomatose kommen.
Ürsprünglich stammt das Myxomatosevirus aus Südamerika zum heutigen Tage ist es jedoch über ganz Miteleuropa verbreitet. In Australien wurde das Virus absichtlich zur Kontrolle der Kaninchenpopulation eingeführt.
Die Klinik bzw. die Symptome (Krankheitsanzeichen) die bei Befall des Myxomatosevirus auftreten lassen sich in ein akutes (sofort) und chronisches (länger andauernd) Krankheitgeschehen einteilen.
Beim akuten Verlauf kommt es nach einer Inkubationszeit von 3 bis 9 Tagen zum auftreten der ersten Symptome. Besonders Schwellungen und Entzündungen im Kopfbereich, vor allem im Bereich der Augenlider, der Lippen, des Maules, der Ohren und des Genitalbereiches. Nach ca. 10-14 Tagen endet die Erkrankung mit dem Tod. Bei der chronischen Verlaufsform der Virusinfektion treten vermehrt Pusteln und eitrige Entzündungen auf. Der wichtigste Punkt bei der chronischen Verlaufform ist jedoch die anhaltende Virusausscheidung, womit das betroffene Tier zur potentiellen Ansteckungsquelle für andere Tiere wird.
Eine spezielle Behandlung für ein an Myxomatose erkranktes Tier existiert nicht. Heilungsaussichten sind somit sehr gering. Die Sterberate (Mortalität) liegt je nach Virulenz (Aggressivität eines Krankheitserregers) bei 20 bis 100 Prozent!
Vorbeugend Schutz bieten kann jedoch eine halbjährliche Impfung gefährdeter Tiere mit einem abgeschwächten Lebendimpfstoff.
Aufgrund der stark gestiegenden Erkrankungszahlen in den lezten Jahren, empfehlen wir Ihnen eindringlich die Impfpapiere Ihres Tieres von uns überprüfen zu lassen. Im Falle eines unzureichenden Impfschutz ihres Tieres, empfielt es sich diesen schnellstmöglich zu vervollständigen.
Mehr zur Schutzimpfung finden Sie hier.